Klimaschonendes Bauen ist in Rottenburg angekommen! Das konnten wir bei der
Einweihung der neuen Halle in Hemmendorf erleben: ein freundlicher Baukörper, in
dem Holz aus der Region verbaut wurde. Die Photovoltaik-Anlage sorgt dafür, dass
über das Jahr so viel Energie produziert, wie in der Halle genutzt wird. Weitere
Vorzeigeprojekte wie der Kindergarten Baisingen und die Ensinger-Halle sind in Bau.
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass es bei Klimamaßnahmen in unserer Stadt weiter
geht. Nach Fertigstellung des Klimaanpassungskonzepts in 2026 muss das Programm
zur Umsetzung kommen. Und ab 2027 braucht es dafür Geld im Haushalt.
Wir werden darauf achten, dass die neue Geschäftsführung der Stadtwerke die
begonnenen Projekte zielgerichtet umsetzt: Windpark, Wärmenetz in der Stadt und
hoffentlich auch Batteriespeicher für erneuerbare Energie.
In Deutschland generieren Handwerker und Unternehmen mit grünen Technologien
bereits rund 10 Prozent der Wirtschaftsleistung. Wärmepumpen, E-Mobilität, Wind-
und Solarenergie, Batteriespeicher, das sichert Arbeitsplätze. Hierfür braucht es weiter
Rückenwind, von Rottenburg bis Berlin!
Wir GRÜNE denken nicht nur an die Umwelt, sondern auch an das soziale Klima im
Land. Hier beobachten wir die Entwicklung mit Sorge. Weil die Stadt keinen
ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann, müssen wir schmerzlich Sparmaßnahmen wie
die Kürzung der Vereinsförderung mittragen.
Die schlechte Finanzlage der Kommunen wird von der Bundesregierung immer noch
weitgehend ignoriert. Stattdessen dominierte die Debatte um das Bürgergeld. Dabei ist
der jährliche finanzielle Schaden durch Steuerhinterziehung und Lücken im Steuerrecht
mit etwa 100 Milliarden Euro circa 500-mal so hoch wie bei Sozialleistungsbetrug. Hinzu
kommt, dass das Einkommen auf Vermögen zu gering besteuert wird. Etwa 75 Prozent
der Milliardäre in Deutschland haben ihr Vermögen geerbt, anstatt etwas dafür
gearbeitet zu haben.
Wir GRÜNE unterstützen daher die Forderungen der Bürgerbewegung Finanzwende:
keine Ausnahmen bei der Erbschaftssteuer für Milliardäre, Finanzkriminalität und
Steuerhinterziehung bekämpfen.
Das würde die Situation in allen Gemeinden erheblich verbessern. So hingegen
müssen wir uns in den Haushaltsberatungen den Kopf darüber zermartern, mit
welchen Einsparungen wir wem wehtun.
Gehen Sie auf finanzwende.de und unterstützen Sie die notwendigen Veränderungen!