Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten – Frühlingsempfang mit Agnieszka Brugger

Ca. 80 Gäste konnten wir am 27. April 2018 zu unserem Frühlingsempfang zu „Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten“ begrüßen. Neben zahlreichen Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung waren auch wichtige Akteure der Zivilgesellschaft gekommen, wie z.B. Vorstandsmitglieder vom Förderverein Stadtbibliothek und von der Genossenschaft Erneuerbare Energien Rottenburg.

Agnieszka Brugger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion und Expertin für Friedens- und Sicherheitspolitik kritisierte die deutschen Waffenlieferungen
in die Türkei und nach Saudi-Arabien. Patrouillenboote aus Deutschland werden dazu verwendet, eine Seeblockade vor dem Jemen aufrecht zu erhalten, die auch Hilfslieferungen verhindert.

Brugger entlarvte auch die zynische Politik der AfD. Diese beschäftigte in einem Abgeordnetenbüro einen Komplizen von Franco A., jenem Bundeswehrsoldaten, der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag verüben wollte. Dieser bereite nun Anfragen zum Terrorismus vor.

Chris Kühn lobte die GRÜNEN Kompromissvorschläge zur Gewerbestrategie. Mit Blick auf die CSU sagte Kühn, der Begriff Heimat tauge ebenso wenig wie Religion für einen Wahlkampf. „Wenn ich sehe, wie in Bayern mit Religion Politik gemacht wird, dann fühle ich mich an die Türkei erinnert“, sagte Kühn.

Jörg Bischof bedauerte in seiner Begrüßungsrede, dass CDU, SPD und Junge Aktive bei der Größe des geplanten kernstadtnahen Gewerbegebiets nicht kompromissbereit waren. Wir GRÜNEN haben ein Angebot gemacht, wie ein Interessenausgleich zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen möglich ist.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von Kirsten Sturm. Am Ende gab es ein leckeres Buffet, das GRÜNE Mitglieder zubereitet hatten.

Das Schwäbische Tagblatt hat berichtet: https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-Welt-Europa-und-die-Stadt-371971.html

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